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Michael

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Dienstag, 20. Januar 2009, 10:06

Pflegegeld

Antragstellung und weitere Auskünfte:
Sozialamt - Referat Pflegegeld
1., Schottenring 24
Telefon: 531 14 - 8585
Fax: 53114-99-85215

Anspruch auf eine Leistung nach dem Wiener Pflegegeldgesetz haben Personen, die :
(1) eine Behinderung haben, die Pflege für mindestens sechs Monate erfordert,
(2) die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen oder ÖsterreicherInnen gleichgestellt sind,
(3) ihren ordentlichen Wohnsitz in Wien haben,
keinen Anspruch auf Pflegegeld nach dem Bundespflegegeldgesetz haben (also keine Leistungen nach bundesgesetzlichen Vorschriften beziehen, wie z. B. eine Pension).

Das Pflegegeld wird monatlich ausgezahlt (zwölfmal im Jahr). Je nach Pflegebedarf ist das Pflegegeld in sieben Stufen vorgesehen. Über die Einstufung wird aufgrund eines ärztlichen Sachverständigengutachtens entschieden.

Stufe 1:
mindestens 50 Stunden Pflegeaufwand monatlich - € 154,20

Stufe 2:
mindestens 75 Stunden Pflegeaufwand monatlich - € 284,30

Stufe 3:
mindestens 120 Stunden Pflegeaufwand monatlich - € 442,90

Stufe 4:
mindestens 160 Stunden Pflegeaufwand monatlich - € 664,30

Stufe 5:
mehr als 180 Stunden Pflegeaufwand monatlich, wenn
ein außergewöhnlicher Pflegeaufwand erforderlich ist - € 902,30

Stufe 6:
mehr als 180 Stunden Pflegeaufwand monatlich, wenn zeitlich unkoordinierbare Betreuungsmaßnahmen erforderlich sind und diese regelmäßig während des Tages und der Nacht zu erbringen sind oder die dauernde Anwesenheit einer Pflegeperson während des Tages und der Nacht erforderlich ist, weil die Wahrscheinlichkeit einer Eigen- oder Fremdgefährdung gegeben ist - Euro € 1.242,00

Stufe 7:
mehr als 180 Stunden Pflegeaufwand monatlich, wenn keine zielgerichteten Bewegungen der vier Extremitäten mit funktioneller Umsetzung möglich sind oder ein gleichzuachtender Zustand vorliegt - € 1.655,80

Die notwendigen Formulare findet Ihr in unserer Database
LG.
Michael

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Michael

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Mittwoch, 1. Januar 2014, 12:13

Keine Erhöhung des Pflegegeldes mit 01.01.2014

Die längst fällige Erhöhung des Pflegegeldes wurde auch mit 01.01.2014 NICHT durchgeführt.

Es gelten weiterhin die im oberen Beitrag aufgezählten Stufen und Beträge (Stand 2009) :thumbdown:

Wann wachen unsere Volksvertreter auf und erkennen das die Rechnung nicht mehr aufgeht ????
LG.
Michael

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Martin1983

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Samstag, 22. Februar 2014, 09:52

Hallo,

das Problem der staatliche Pflegen und der Kosten, besteht nicht nur in Österreich.

Auch im Nachbarstaat Deutschland, besteht genau der gleiche Sachverhalt.
Die Konflikt der zu hohen Kosten für die Pflege wurde zwar von den Volksvertretern erkannt, aber es wird nichts weiter übernommen. Statt dessen sind Verbraucher inzwischen gezwungen, sich auch privat für ihre Pflege kümmern.

Es reicht nicht aus, dass Mitbürger in Deutschland eine private Altersvorsorge betreiben müssen.
Nein, wenn sie auch im Pflegefall abgesichert sein wollen, sollen sie auch noch eine zusätzliche Versicherung abschließen.
Es ist bekannt das die finanziellen Leistungen der Krankenkassen nur die Basispflege abdecken. Der Eigenanteil der je jeweiligen Pflegestufen ist zur Zeit so Hoch, dass viele Betroffene ihre eigenen Familienmitglieder in die Pflicht nehmen. Erst wenn alle Reserven aufgebraucht sind (auch die der Familienangehörigen) wird der Staat tätig.

Michael

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Montag, 3. November 2014, 12:31

Bürgerinitiative betreffend "PFLEGE LEISTBAR"

Die Bürgerinitiative "PFLEGE LEISTBAR" ist seit dem 31. Oktober 2014 online auf der Homepage des Parlament.

Unterstützen könnt ihr die Initiative online unter diesem LINK

Weitere Infos zu "PFLEGE LEISTBAR" findet ihr HIER , auch da könnt ihr Eure Unterstützungserklärung online abgeben.

Unbedingt mitmachen und weitersagen, es muss etwas geschehen sonst werden wir uns all die Pflege bald überhaupt nicht mehr leisten können.
LG.
Michael

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Michael

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Dienstag, 9. Februar 2016, 12:17

Unglaublich aber wahr, das Pflegegeld wird/wurde erhöht und zwar ab 1.1.2016 um sagenhafte 2%.

Was soll man dazu sagen ? Ganze 2% sind jetzt auch nicht die Welt vor allem wenn man bedenkt wie lange die letzte Anpassung her ist. Ich wage mal zu behaupten dass die 2% nicht einmal annähernd die gestiegenen Kosten abdeckt.

Was machen die 2% denn jetzt genau aus:


Stufe 1:

mindestens 65 Stunden Pflegeaufwand monatlich - € 157,30

Stufe 2:


mindestens 95 Stunden Pflegeaufwand monatlich - € 290,00

Stufe 3:

mindestens 120 Stunden Pflegeaufwand monatlich - € 451,80

Stufe 4:

mindestens 160 Stunden Pflegeaufwand monatlich - € 677,60

Stufe 5:

mehr als 180 Stunden Pflegeaufwand monatlich, wenn ein außergewöhnlicher Pflegeaufwand erforderlich ist - € 920,30

Stufe 6:

mehr als 180 Stunden Pflegeaufwand monatlich, wenn zeitlich unkoordinierbare Betreuungsmaßnahmen erforderlich sind und diese regelmäßig während des Tages und der Nacht zu erbringen sind oder die dauernde Anwesenheit einer Pflegeperson während des Tages und der Nacht erforderlich ist, weil die Wahrscheinlichkeit einer Eigen- oder Fremdgefährdung gegeben ist - Euro € 1.285,20

Stufe 7:

mehr als 180 Stunden Pflegeaufwand monatlich, wenn keine zielgerichteten Bewegungen der vier Extremitäten mit funktioneller Umsetzung möglich sind oder ein gleichzuachtender Zustand vorliegt - € 1.688,90


Wenn man also den Stand von 2009 und heute vergleicht hat es sich für die Stufen 1 und 2 eigentlich nur verschlechtert da die Stunden an Pflegeaufwand deutlich angehoben wurden.

Stufe 1 bekommt € 3,10 im Monat mehr muss aber dafür 15 Std. mehr aufwenden.
Stufe 2 bekommt € 5,70 im Monat mehr muss aber dafür 20 Std. mehr aufwenden.

Ich werde jetzt lieber nicht ausrechnen was da an Stundenlohn dabei rauskommt aber ich schätze Mal das man im Knast mehr bekommt.
LG.
Michael

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Freitag, 1. September 2017, 13:56

hallo Michael stimmen die daten noch ?
bei uns gibt es nun auch 5 Pflegestufen
wen es Interresiert

https://www.pflege-durch-angehoerige.de/…leistungen2017/

Michael

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Freitag, 1. September 2017, 13:58

Ja, sind leider noch immer aktuell. Das Pflegegeld wird bei uns nur alle heiligen Zeiten angepasst.
LG.
Michael

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Montag, 25. September 2017, 09:30

bei uns ist dies nicht anderst
ich meine mit der Anpassung

aber heute Morgen kam mir ein Gedanke in den Kopf worüber ich Nachdenken muss

es wird immer und immer wieder von Mindest Lohn gesprochen
ist ja auch richtig und wichtig

mein Mann pflegt mich ja Tag und Nacht
er macht das gerne und wir sind ja auch schon nächsten Monat 47 Jahre verheiratet
und zum anderen ist er ja auch per Gesetz dazu verpflichtet mir zu helfen

und da er dies auch macht bekommt er ja das Pflegegeld

nur nach welchen Kriterien wird dies Pflegegeld berechnet ?
da wird berechnet wieviele Minuten und Stunden Notwendig sind um überhaupt
und dann in welche Pflegestufe man eingeordnet wird

doch nach welchen Kriterien wird dann die Vergütung für den Pflegenden berechnet

bestimmt nicht nach einem Mindestlohn ??????

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Montag, 25. September 2017, 10:27

Grundsätzlich wird das schon so gerechnet, die Stufen 1-4 ermöglichen ja einen Nebenjob (traurig aber wahr) und bei den Stufen 5-7 hat man ja mehr als das Mindesteinkommen von ca. 850 Euro im Monat. Allerdings hat bei der Stufe 6 und 7 wohl niemand daran gedacht dass man zwar schon bei 190-200 Stunden im Monat das Geld bekommt und es sind ja "nur" 6-7 Stunden täglich was dann einer Wochenarbeitszeit von über 40 Stunden entspricht was ja "noch" erträglich ist doch wenn es mehr als die 200 Stunden sind ist das zwar noch immer Mindestlohn doch nicht mehr von einer einzelnen Person zu stemmen.

Der Haken dabei ist dass man, sofern man nicht anderwertig versichert ist, von dem Geld dann auch noch Kranken.- und Pensionsversicherung zahlen muss und dann klappt die ganze Rechnung nicht mehr.

Solange es also von einer einzelnen Person "erledigt" werden kann ist es "noch" Mindestlohn aber wehe man schafft es nicht mehr allein. Hier ist der Gesetzgeber der Meinung dass die "Grundhilfe" durch Angehörige ja selbstverständlich ist (selten so gelacht) doch was wenn es keine Angehörigen mehr gibt.

Dann wird es zum Problem und viele müssen dann in ein Pflegeheim. Dort musst du dann deinen gesamten Besitz veräußern und kriegst monatlich ein kleines Taschengeld. Da passt dann der Spruch - Zu viel zum sterben, zu wenig zum leben.

Bei uns bekommt das Pflegegeld die zu pflegende Person und es gibt keine Verpflichtung dass Angehörige die Pflege übernehmen müssen. Den Job kann jeder machen.
LG.
Michael

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